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autoviva2012-11-26 16:06:09

Kleine Autos auf großer Mission

Knutschkugel, Microauto, Rollermobil, Stadtauto, Kleinwagen, Mopedauto, Kabinenrolller, Stadtflitzer, Kleinstwagen... es gibt viele Bezeichnungen und Beschreibungen für schlichtweg winzig kleine Fahrzege. Einige dieser Autos sind so zwergenhaft, das eine nurmal große Person darin kaum Platz findet.

Zudem nehmen viele Kleinstwagen auch die seltsamsten Formen an, sie kommen als Kugeln oder keilförmig dahergerollt, um es dem meist einzigen Fahrgast auf engstem Raum möglichst bequem zu machen. Einige sparen sich soger das vierte Rad und verweilen als Rollermobil und Mopedauto unentschlossen im Hybriden zwischen Motorrad und Auto. Und als wäre das nicht schon genug, machen sie sich auch noch über ihre Fahrer lustig, indem sie sie als unverhältnismäßig überdimensioniert erscheinen lassen, wie Kleinkinder, die aus ihrem Kinderwagen herausgewachsen sind.
 
Und während andere Autos brav ihren Dienst als Statussymbole verrichten, erweisen sich Fahrzeuge dieser Gattung als für diesen Zweck gänzlich ungeeignet. Man kann sich verwundert fragen, wer Geld für sie ausgibt. Wieso gibt es eine Nachfrage für diese deformierten Gefährte? Was macht sie für Kunden begehrenswert? Und was erklärt den regelrechten Kultstatus, den einige von ihnen im Laufe der Zeit erlangt haben?
 
Zwei Hauptgründe lassen sich für die anhaltende Popularität von Kleinstwagen finden.
 
Einerseits bedeuten sie den Einstieg in die individuell Mobilität für viele Menschen mit geringem Einkommen. So sind sie für viele ein Sinnbild des wirtschaftlichen und sozialen Aufstiegs. Was die IsettaBMW-IsettaBMW-IsettaDeutschland, 1955 > 19626 Modelle
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in den Jahren des Wirtschaftswunders nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa war, ist heute der Tata NanoNanoTata NanoIndien, 2007 > 20073 Versionen
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für ein aufstrebendes Schwellenland wie Indien. Diese Fahrzeuge sind schlichtweg funktional für den kleinen Mann. Und im kollektiven kulturellen Gedächnis werden sie zu Symbolen Diese Autos sind einfach nur funktional für den kleinen Mann. Und im kollektiven kulturellen Gedächtnisses werden sie zu Symbolen des allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwungs.
 
In jüngester Zeit haben diese Mikro-Autos auch in den Industrienationen ein Comeback gefeeiert. In Zeiten vom Verkehrskollaps in den Ballungsräumen und einem gesteigerten Umweltbewusstsein, sind verbrauchs- und platzsparende, kompakte Transportmittel, eine der Kernstrategien der Automobielindustrie, um der Nachfrage gerecht zu werden. Modelle wie der smartsmartsmartDeutschland, 1994 > heute13 Modelle
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oder Renault TwizyTwizyRenault TwizyFrankreich, 2010 > heute18 Versionen
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, sind Ausdrucksformen eines Zeitgeistes, der Nachhaltigen Lebensstil und urbane Mobilität verbindet.
 
Und hin und wieder sucht auch einer der kleinen Flitzer das Rampenlicht und fordert die Großen des Rennsports heraus.
 
Für eine Überschau von Ikonen und auch weniger bekannter Beispielen von Kleinstfahrzeugen aller Art, klick dich durch unsere Bildergalerie:

Isetta

Die Isetta wurde von dem italienischen Autohersteller Iso Motors SpA entworfen und gebaut. Die erste Isetta wurde im November 1953 in Turin vorgestellt und war sofort ein Erfolg. Aufgrund seiner Ei-Form wurde das Modell auch Knutschkugel genannt. Die Isetta wurde in Großbritannien, Deutschland, Belgien, Frankreich, Spanien und Brasilien unter Lizenz gebaut.

Bond Bug

Der Bond Bug ist eine winziger Zweisitzer auf drei Rädern und wurde in den 1970er Jahren produziert. Das Modell wurde von Tom Karen entworfen und hat eine Keilform mit einem Hebe-Dach anstelle von herkömmlichen Türen. Der Bug war 126 km/h recht sportlich unterwegs, aber hatte auch einen relativ hohen Preis - £629, verglichen mit den £620 für einen Mini in Basisausstattung.

Smiles CityEL

Der CityEL ist eine modernere Interpretation des Mikro-Autos, aber scheint in gewisser Weise vom Bond Bug inspiriert zu sein. Das rein elektrisch angetriebene Fahrzeug klappt seine gesamte obere Hälfte auf, um dem einzigen Passagier Eintritt zu gestatten.

Corbin Sparrow/Myers Motors NMG

Ein weiteres aktuelles Beispiel für eine "Knutschkugel" stammt von Corbin Motors bzw. Myers Motors. Der Sparrow ist ein Elektrofahrzeug für einen Passagier und mit drei Rädern, das eine Reichweite von 32 bis 64 km und eine Höchstgeschwindigkeit von 112 km/h erreicht. Es wurde für die individuelle Mobilität im urbanen Raum entwickelt.

Fiat 600 Multipla

Ein klassischeres Beispiel für das Mikro-Auto ist der Fiat Multipla , der zur damaligen Zeit einen Familien-Van auf Basis des Fiat 600 Modells darstellte. Die italienische Marke feierte große Erfolgen mit seinen günstigen Zwerg-Autos, der berühmteste darunter ist natürlich der 500 .

Global Electric Motorcars

Die Autos von Global Electric Motorcars definierten eine völlig neue Fahrzeugklasse in den USA, das "Neighborhood Electric Vehicle" (NEV). Mit ihrem Elektromotor erreichen sie Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h und eine Reichweite von ca. 50 km und sind, wie der Name schon sagt, speziell für Fahrten in der Nachbarschaft gedach und nicht für große Überlandfahrten.

Messerschmitt Kabinenroller

Messerschmitts waren dreirädrige Rollermobile produziert von einer Tochtergesellschaft des berühmten Flugzeugherstellers Messerschmitt AG. Das erste Modell war der KR175, gebaut von 1953 bis 1955, welcher 1956 vom KR200 abgelöst wurde. Die Produktion des KR200 wurde 1964 eingestellt. Die Messerschmitts waren sehr populär wegen ihres geringen Kraftstoffverbrauchs und des  günstigen Preises.

Renault Twizy

Eines der jüngsten Miniautos, ein Hybrid zwischen Auto und Roller, ist der Twizy . Er zeichnet sich durch seine ungewöhnliche Optik aus. Als reines Elektrofahrzeug erzeugt der Twizy keine Emissionen bei der Fahrt und sein Motor hat eine Leistung von 15kW (20PS) bei einer Reichweite von 100 km. Mit diesem Konzept versucht Renault ein hippes, urbanes Kundensegment anzusprechen.

Goggomobil

Die Goggomobil Kleinstwagen wurden von 1955 bis 1965 in Dingolfing produziert. Die Fahrzeuge wurden durch den Automobilhersteller Hans Glas produziert. Fast 300.000 Einheiten des Goggomobils wurden insgesamt gebaut, als Limousinen, Coupés und Kombis und in 68 Länder exportiert.

Mazda R360

Mazda brachte seinen ersten Pkw, den R360, im Mai 1960 auf den japanischen Markt. Die Einkommen stiegen und es gab eine wachsende Nachfrage für Autos. Der R360 profitierte von einer effizienteren Produktion und Mazda konnte das Modell zu sehr niedrigen Preisen anbieten. Im August 1960 verkaufte Mazda bereits mehr als 2.000 Einheiten monatlich.

Peel P50

Der Peel P50 ist ein dreirädriges Microcar welches von 1962 bis 1965 hergestellt wurde. Der P50 wurde vom Guinness Buch der Rekorde als kleinster Serien-Pkw anerkannt. Er wurde von einem Ein-Zylinder-Motor mit 4 PS angetrieben und hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 61 km/h ausgestattet. Der Kleinstwagenhatte dabei einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 2.8l/100km.

Tata Nano

Der Tata Nano wird als das billigste Auto der Welt vermarktet und für den indischen Markt produziert. Er richtet sich an die wachsende Mittelschicht des Schwellenlandes und symbolisiert die Ambitionen der indischen Gesellschaft und das Potenzial der indischen Industrie. Um die Kosten zu senken, reduzierte Tata Motors die Ausstattung des Fahrzeugs auf die absoluten Notwendigkeiten.

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